Deutsch- und Integrationslehrer sollen nach einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags besser bezahlt werden. „Die Lehrkräfte in den Sprach- und Integrationskursen leisten einen elementaren Beitrag zum Gelingen der Integration von Flüchtlingen. Nur wenn wir sie angemessen bezahlen, werden wir ausreichend Personal bekommen“, erklärte der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD). Demnach sollen Deutsch- und Integrationslehrer nun mit mindestens 35 Euro pro Stunde für ihre Arbeit entlohnt werden.
Keine Gewalt gegen Frauen! Für die Unterstützung dieses guten Zwecks überreichten die beiden SPD-Kreisvorsitzenden Felix Holland (Bamberg-Stadt) und Andreas Schwarz (Bamberg-Land) 200 Euro an Frau Weidig vom Bamberger Frauenhaus. Frau Weidig bedankte sich herzlich, denn die Finanzierung des Frauenhauses ist auch abhängig von Spendengeldern.
Das Prinzip der Frauenhäuser, und so auch dem in Bamberg ist ähnlich: Jede Frau in Not erhält (mit ihren Kindern) ein eigenes Zimmer im Frauenhaus, dessen Adresse zu Schutz der Bewohnerinnen nicht öffentlich bekannt ist. Gemeinschaftsräume stehen zur Verfügung. Jede Mutter betreut ihre Kinder selbstverantwortlich. Beratung und Gesprächsmöglichkeiten werden regelmäßig angeboten.
Wichtig ist aber auch, dass Sicherheitsmaßnahmen von allen Bewohnerinnen eingehalten werden müssen. Eine Aufnahme ist unabhängig von Einkommen, Nationalität und Religion.
Der Ausbau schneller Datenverbindungen vor allem auf dem Land wird vom Bund gefördert, so hat es die Große Koalition in Berlin im Koalitionsvertrag beschlossen. Andreas Schwarz, Bundestagsabgeordneter für Bamberg-Forchheim (SPD), zeigte sich sehr erfreut, dass die Gemeinden Schlüsselfeld, Burgebrach, Schönbrunn, Priesendorf und Frensdorf nun von der Förderung durch den Bund profitieren. Jede Gemeinde erhält jeweils 50.000 Euro für die Planung und den Bau eines Breitbandnetzes.
Bamberg. Die vielen Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe, die der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) zur Diskussion in den Bamberger Luli-Saal eingeladen hatte, wünschen sich mehr Unterstützung von den Kommunen und der Politik: „Ein Migrationsbeirat auf Landkreisebene könnte sicherlich die jeweiligen kommunalen Hilfeleistungen besser vernetzen“, sagte Schwarz und nahm die Anregung aus dem Publikum gerne auf. Der Migrantenbeirat der Stadt Bamberg könnte Modell für ein Projekt im Landkreis sein, fand auch Mohamed Hédi Addala, der Vorsitzende des Migranten- und Integrationsbeirates der Stadt Bamberg.