Mit Genugtuung kommentiert die oberfränkische SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld die Entscheidung von Landrat Kalb (CSU) und des Bamberger Kreistages, den fränkischen Steigerwald zum Weltkulturerbe anzumelden: „Unser Einsatz hat sich gelohnt. Die massiven Bemühungen der Staatsregierung wider den Naturschutz und den Willen der Bevölkerung sind gescheitert.“ Bereits 2009 hatte die SPD-Landtagsfraktion beantragt, eine Machbarkeitsstudie zu einem Nationalpark durchführen zu lassen.
Im April 2014 wies der damalige Landrat Günther Denzler schließlich das Naturschutzgebiet "Der Hohe Buchene Wald", ein einmaliges Waldareal mit teilweise über 300 Jahre alten Buchen, im Nordwesten der Steigerwald-Gemeinde Ebrach aus. Trotz der offenkundigen Vorteile für die Natur und den Tourismus forderte Ministerpräsident Seehofer im Gespann mit Forstminister Brunner und Umweltminister Huber den neuen Landrat Johann Kalb auf, die Verordnung zurückzuziehen – ein juristisch höchst fragwürdiges Vorgehen.
In seiner heutigen Sitzung hat der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung wieder über Förderanträge aus ganz Bayern entschieden, darunter auch Anträge aus Stadt und Landkreis Bamberg. Die oberfränkische SPD- Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld freut sich, dass insgesamt 330.300 Euro für Sanierungen im Rahmen des Denkmalschutzes für zwölf herausragende historische Denkmäler bereitgestellt werden.
Die deutlich höchste Förderung in der Stadt Bamberg erhält hierbei die Katholische Kirchenstiftung St. Martin zur Generalsanierung der Katholischen Pfarrkirche in Bamberg mit 230.000 Euro. Zudem werden die Sanierung der historischen Dächer der Gebäude in der Lichtenhaidstraße 1 (Schlachthof) mit 23.000 Euro und die Wohnraumschaffung für zehn unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom Jugendwerk Don Bosco in Bamberg mit 8.500 Euro bezuschusst. Weitere finanzielle Mittel aus der Landesstiftung fließen in der Stadt Bamberg in die Sanierungsmaßnahmen der Stadt Bamberg an der Stützmauer am Grünhundsbrunnen (2.000 Euro) und an der Schweinfurter Straße (1.300 Euro).
AWO-Chef Beyer warnt Gesundheitsministerin Huml: „Attraktivität des Altenpflegeberufs darf durch eine falsche Ausbildungsreform nicht weiter gemindert werden“
In einem Brief an die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt Thomas Beyer, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in Bayern, die Staatsregierung davor, durch eine falsche Ausbildungsreform die Attraktivität der Altenpflege als Beruf weiter zu mindern. Konkret erklärt Beyer: „Diesen Effekt hätte eine undifferenzierte Generalistik, wie sie zurzeit im Gespräch ist. Die geplante Einebnung der fachlichen Unterschiede pflegerischer Tätigkeiten im Bereich Altenhilfe und Krankenhaus wird der zunehmenden Komplexität des Altenpflegeberufs nicht gerecht. Die Staatsregierung hat aber die Pflicht, alles Erdenkliche zu tun, um mehr Menschen für den Beruf der Altenpflege zu begeistern.“
Die oberfränkische Sprecherin der SPD-Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld teilt mit, dass das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst den Hochschulen knapp 30 Millionen Euro für befristete Maßnahmen im Masterbereich zur Verfügung stellt.
Die Mittel dienen insbesondere der Bereitstellung zusätzlicher Studienangebote für Studierende, die von den Hochschulen in den Jahren 2011 und 2012 über die in den Zielvereinbarungen genannten Studienanfängerzahlen hinaus in Bachelor-Studiengängen aufgenommen wurden.